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historische Schießscheiben
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Geschichte der Anlage


Der Schießstand Schneckengrün wurde 1903 errichtet.

Bis zum ersten Weltkrieg wurde der Naturschießstand vom 134. Regiment der König- Georg- Kaserne genutzt. Danach benötigte die Reichswehr das Objekt.

Von 1933- 45 benutzte die Wehrmacht den Schießstand. In diesen Jahren wurde der Schießstand auf seine jetzige Größe um- und ausgebaut.

Anfang der fünfziger Jahre wurde der Schießstand Eigentum des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR. Obwohl der Schießstand bis zum Inkrafttreten des Einigungsvertrages Eigentum des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR war, führten die Grenztruppen seit Beginn der achtziger Jahre dort keine Ausbildungsschießen mehr durch.

Sportschützen des ASG Vorwärts Plauen ( Großkaliber, Gewehr und Pistole), sowie Polizei, Justiz und Kampfgruppen nutzten den Schießstand zu Übungszwecken. Den Sportschützen der GST und der SG Dynamo Plauen wurde vom Kommando der Grenztruppen gestattet, den Schießstand ebenfalls zu nutzen.

Im Jahr 1990/91 war das Schießgelände ungenutzt.

1992 schlossen sich interessierte Sportschützen aus den Vogtland zu einer GbR zusammen und schufen in freiwilliger Arbeit die Vorraussetzung dafür, dass der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.

Mit der Gründung des SV Schneckengrün e.V., am 16. Februar 1994 wurde der Schießstand von den Mitgliedern übernommen.

Auf der Grundlage eines Pachtvertrages mit der Gemeinde Schneckengrün wurde der Schießstand in den folgenden Jahren mit den Fördermitteln des Landes- und Kreissportbundes, Eigenmitteln und vielen Arbeitsstunden der Mitglieder in den jetzigen Zustand versetzt.

Heute ist der Schießstand Schneckengrün nicht nur Trainings- und Wettkampfstätte für die Schneckengrüner Sportschützen, sondern begrüßt jährlich Sportfreunde aus ganz Deutschland

 

alter Schießstand Der Schießstand um 1920



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